DER IDEALE PARTNER FÜR FREIZEIT UND SPORT

DAS ISLANDPFERD

AUSDAUER,
KRAFT 
UND EIN GUTER
CHARAKTER.

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Islandpferde kamen vor gut 50 Jahren nach Kontinentaleuropa und haben seit damals eine stetig steigende Zahl von Anhängern gefunden.

Das Islandpferd war über fast ein Jahrtausend die Voraussetzung für die dauerhafte Besiedlung der Insel im hohen Norden. Es war das einzige Transportmittel für Menschen und Sachen und stand damit im täglichen Einsatz. Das Land mit seiner rauen Natur und die Züchter Islands formten ein robustes, charakterstarkes Pferd mit einem schier unglaublichen Leistungswillen. Heute sind Islandpferde beliebte Partner für Sport und Freizeit.

Vor allem ihre Ausdauer und Kraft, die das Tragen eines Erwachsenen auch über lange Strecken ohne weiteres zulassen, und ihr guter Charakter, der ebenso das Reiten eines Kindes oder Anfängers zulässt, haben dazu beigetragen, diesem Pferd eine derart große Anerkennung entgegen zu bringen.

Die Mehrgängigkeit des Islandpferdes (es beherrscht neben den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp auch Tölt und Rennpass) macht die Islandpferdereiterei zu einer Spezialdisziplin der Reiterei… Wer einmal auf einem fließenden Tölter geritten, auf einem fliegenden Passer gesessen ist, weiß warum die Islandpferdereiterei so viele Freunde am Kontinent gefunden hat.

DIE 5 GANGARTEN DES ISLANDPFERDES

SCHRITT, TRAB, GALOPP...

TÖLT UND PASS!

Der Schritt ist eine schreitende Gangart im Viertakt. Das Pferd setzt einen Huf nach dem anderen am Boden auf.

Trab ist eine gesprungene Gangart im Zweitakt, bei der das Pferd jeweils gleichzeitig mit dem diagonalen Fußpaar auffußt.

Der Galopp ist eine gesprungene Gangart im Dreitakt. Dabei wird hauptsächlich die Schub- und Schnellkraft der Hinterhand genutzt.

Der Tölt hat die gleiche Fußfolge wie der Schritt, ist aber eine gelaufene Gangart. Da das Pferd in keinem Augenblick den Kontakt zum Boden verliert, sitzt der Reiter erschütterungsfrei im Sattel. Tölt kann von langsamen Tempo bis ins Renntempo geritten werden.

Im Pass springt das Pferd von einem lateralen Beinpaar auf das andere (bei genauem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass das Hinterbein kurz vor dem Vorderbein auffußt und kurz vor dem Vorderbein abfußt). Pass wird nur über kurze Strecken (max. 250m) und nur im Renntempo geritten.